AdBlocker in WordPress stoppen – Ein paar Tipps!

Werbung mit Wordpress - Adblocker blockieren

Jeder Besitzer einer Internetseite kennt das Problem der sinkenden Einnahmen durch so genannte Adblocker (Systeme, die Werbeanzeigen auf Internetseiten blockieren). Sie definieren nahezu das Verhalten vieler Webseitenbetreiber, die durch solche Systeme, viele ihrer Dienste entweder nicht mehr anbieten oder nur noch gegen Bezahlung frei verfügbar machen. Es ist richtig, dass durch das Deaktivieren bzw. Blockieren von Werbung auf Internetseiten, das Surfen wesentlich angenehmer gestalten wird, da das lästige Aufblinken von farbenfrohen Werbeeinblendungen schlicht und ergreifend nicht mehr geschehen kann. Wir möchten aber auch sagen, dass wir weder Adblocker verurteilen, noch befürworten. Es sollte sich jedoch jeder über die Konsequenzen im Klaren sein, wenn man Adblocker nutzt oder dies halt nicht tut. Was man als Administrator einer Internetseite gegen Adblocker tun kann, möchten wir in diesem Artikel erwähnen. Natürlich liegt unser Fokus dabei auf die Nutzung von WordPress Internetseiten. Der ein oder andere Tipp lässt sich aber in der Regel auch ohne weiteres auf andere Content Management Systeme bzw. Internetseiten anwenden.

Auch wir – von Voo-Proejkt.de – sind daran interessiert, dass sich die Internetseite durch Werbeeinblendung refinanziert und vielleicht auch ein paar Euro übrig bleiben, da wir neben der Zeit der Recherche für unsere Artikel, auch Unkosten haben, die bezahlt werden sollen. Und daher haben wir uns im Internet ein wenig schlau gemacht und auf unserer Seite zusammengefasst.

Welche Arten von Werbung gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Werbung und nicht jede Art der Werbung lässt sich mit dem gleichen Adblocker Systemen deaktivieren bzw. blockieren.

  • Affilate Marketing (Was ist das?)
  • Werbung durch Sponsoren
  • Werbung durch Third party Ads (ein bekanntes Beispiel: Google Adsense)

Die meisten von uns werden sicherlich mit der dritten Möglichkeit der Refinanzierung der eigenen Internetseite begonnen haben und Dienste wie Google Adsense auch aktuell nutzen.

Klar, diese Dienste sind am Anfang auch ohne großen Aufwand zu nutzen. Man registriert sich auf der Anbieter Seite mit seinen gewünschten Daten, stellt die Werbeanzeigen ein und fügt den Code in irgendein Widget des installierten Worpdress Themes ein. Sobald ein Nutzer die Internetseite das erste Mal besucht, wird auch gleich die Seite samt Werbung geladen und der Besitzer der Internetseite verdient mit viel Glück ein paar Cent.

Wird die Werbung jedoch nicht angezeigt (da sie ja von Adblock Systemen gestoppt wurde), besteht auch keine Möglichkeit, dass überhaupt jemand Geld damit verdient. Weder das Werbenetzwerk, noch der Besitzer der Internetseite verdient etwas daran. Und genau da ist der Hund begraben. Wenn man auf Einnahmen von Anbietern wie Google angewiesen ist, kann das zu ernsthaften Problemen führen und die Einnahmequelle komplett versiegen lassen.

Gut, ich denke, dass das Problem erkannt ist und wir erst einmal rausfinden sollten, wie Adblocker Systeme funktionieren.

Was ist ein Adblocker?

In erster Linie sind Adblocker nichts anderes als Programme, die als Browser Erweiterung installiert werden, um Werbung auf den zu besuchenden Internetseiten blockieren. Wenn man einen Adblocker installiert und auch aktiviert hat, wird an Stelle des Werbeplatzes in der Regel ein weißer Bereich angezeigt. Hierbei hat das Adblock System eine Artt Liste zum Abgleich der bekannten Werbenetzwerke. Taucht ein Werbenetzwerk auf dieser Liste auf, weiß das Adblock System, dass hier etwas blockiert werden muss. Der Adblocker sorgt so dafür, dass nicht nur die Werbung deaktiviert wird, sondern auch die Internetseite deutlich schneller lädt, da die Grafiken oder das Script der Werbeanzeige nicht auch noch vom Browser des Besuchers heruntergeladen werden müssen. Wie bereits erwähnt, lädt die Internetseite für den Besucher zwar schneller, aber für den Seitenbetreiber bedeutet dies auch weniger Impressionen und somit weniger Geld durch Werbeeinnahmen.

Woran erkenne ich, ob meine WordPress Seite von Adblockern besucht wird?

Die meisten Seitenbetreiber nutzen zur Auswertung des Surfverhaltens Ihrer Besucher, Dienste wie: Google Analytics. Damit kann man unter anderem auch die Anzahl der Aufrufe der eigenen Internetseite statistisch wiedergeben lassen. Nutzen wir zusätzlich noch Google Adsense, können wir hier ebenfalls die Anzahl der Werbeeinblendungen anzeigen lassen.

Vergleichen wir nun also noch die beiden Werte (Anzahl der Aufrufe & Anzahl der Impressionen der Anzeige), sollten wir so herausfinden können, ob unsere Internetseite von wenigen oder vielen Adblock Nutzen besucht wird. Hierfür gibt es natürlich auch WordPress Plugins, die das gemeinsame Ziel haben und die Werte in schöne Statistiken verpacken. Doch dazu später mehr.

In der Regel kann man sagen, dass Blogs oder Internetseiten, die weniger technikaffine Themen haben, weniger von der Problematik von Adblockern betroffen sind. Ma sollte sich dennoch regelmäßig einen Überblick darüber verschaffen, was man vielleicht verpasst. ;)

Wie kann ich meine WordPress Seite vor Adblockern schützen?

Neben der angesprochenen Technik von wiederkehrenden Code Schnipseln, wie beispielsweise den Google Adsense Code Block, kann man seine WordPress Internetseite auch anderes refinanzieren. So kann man beispielsweise die Möglichkeit bezahlter Artikel in Erwägung ziehen. Hat man jedoch eine relativ neue Internetseite, wird sich für diese Art der Refinanzierung nur schwer ein geeigneter Partner finden.

Ein weiterer und sicherer Weg, Werbung auf WordPress Seiten zu schalten, die nicht von Adblockern blockiert wird, ist das Einstellen eigens erstellter Grafiken für die vorgesehene Werbekampagne. Diese verlinkten Grafiken kann das Adblocker Programm nicht erkennen und blockiert diese somit auch nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man die Grafik nicht: „Werbung, Ads, Advert, etc.“ nennen. Diese werden auch gerne anhand des Namens blockiert.

Adblocker rufen  – beim Filtern von Anzeigen –  Listen ab, die bekannte Werbenetzwerke beinhalten, die dann dem Adblocker Programm die Information zurück geben, dass es sich bei der zu ladenden Anzeige um ein Werbenetzwerk handelt.

Wer das technische Wissen hat, kann für seine Internetseite auch eine App für Smartphones erstellen bzw. erstellen lassen. Diese App kann so aufgebaut sein, dass sie die News, Artikel oder ähnliches über einen eigenen Browser aufruft, der keine Adblock Erweiterung installiert hat. Dabei muss man dann nur noch die Internetseite für mobile Geräte entsprechend optimieren und mit einer „smartphonfreundlichen“ Werbung versehen.

WordPress Plugins zum Deaktivieren von Adblockern:

Es gibt zahlreiche Plugins für WordPress Seiten, die Hinweise & Nachrichten an die Besucher übermitteln, die mit Adblocker im Browser unterwegs sind. Teilweise gibt es sogar die Möglichkeit, Besucher einer Internetseite komplett auszusperren, wenn ein Adblocker aktiv ist. Dies hat jüngst auch die Bild.de Internetseite gemacht und bietet dem Benutzer eines Adblockers, beim Besuch der Seite die Möglichkeit, ein Abo abzuschließen, welches die Webseite von Bild.de nahezu werbefrei erscheinen lässt. Gut, wenn man eine Institution wie die Bild-Zeitung ist, kann man das sicherlich mit seinen Besuchern machen, aber man muss sich klar sein, dass man dadurch die Besucher der eigenen Internetseite auch vergraulen kann. Also sollte man gut über solche drastischen Schritte nachdenken.

Die für uns benutzerfreundlichste Art der Kommunizierung ist das Hinweisen auf einen aktiven Adblocker. Probieren wir doch einfach, den Benutzer soweit zu bewegen, dass er Verständnis für die Werbung aufbringt und wir ihn als Gegenleistung nicht mit Werbung voll müllen. Daran muss man sich als Seitenbetreiber dann natürlich auch halten oder möchten wir den Benutzer tatsächlich durch Vertrauensbruch vergraulen?

Es gibt zahlreiche Plugins für WordPress, die den Besucher komplett aussperren, doch nur wenige WordPress Plugins, die den Besucher unserer WordPress Seite vor die Wahl stellen lassen. Die beiden folgenden Plugins, sind für genau dieses Vorhaben bestens geeignet.

Adblock Notify
Entwickler: Themeisle
Preis: Kostenlos
  • Adblock Notify Screenshot
  • Adblock Notify Screenshot
  • Adblock Notify Screenshot

Simple Adblock Notice
Entwickler: Shrinivas
Preis: Kostenlos

Unsere Vorschläge sind natürlich nur ein gut gemeinter Rat und es würde uns natürlich auch interessieren, was ihr für Erfahrungen mit entsprechenden WordPress Plugins gemacht habt. Schreibt es uns doch einfach in die Kommentare.

Andere Wege der Finanzierung finden:

Es ist nicht einfach, das Thema: „Werbung“ und „benutzerfreundliche Internetseiten“ unter einem Hut zu bringen und das wissen wir. Dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass eine Internetseite ohne Besucher, kein Geld bringen kann. Andersrum, kann eine Internetseite ohne Werbung meist nicht existieren. Es sei denn man findet andere Einnahmequellen.

Die bezahlten Beiträge einer WordPress Seite sind heute nahezu tägliches Brot vieler WordPress Betreiber. Man sollte jedoch hierbei aufpassen, dass man den Besucher mit bezahlten Artikeln (Werbung in Form von Beiträgen) nicht hinter das Licht führt und damit das Vertrauen der Besucher nicht negativ beeinflusst.

Man kann alternativ zu bezahlten Artikeln von Dritten, auch Produkttests anbieten. Schreibt man dazu einen Hersteller an und bietet ihm die Möglichkeit, ein Produkt ausgiebig zu testen und darüber zu schreiben, kann man damit auch ein paar Euro verdienen und somit geschickt die Adblocker umgehen.

Es gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten der Refinanzierung, über die es zu berichten gilt. Lasst uns also eine Art Brainstorming machen und über die Möglichkeiten des Geldverdienens sprechen. Wir freuen uns auf Euch und Eure Kommentare.

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